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mutter mit baby neugeborenes

10 Dinge, die du als frischgebackene Mama wissen solltest …

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Aus der Antike stammend, trifft das geflügelte Wort auch heute – nach Jahrtausenden – den Nagel noch immer auf den Kopf, besonders … beim Thema Kinder. Die Geburt deines ersten Babys und die ersten Tage, Wochen, Monate, die dann folgen, werden deinen Alltag gehörig durcheinanderwirbeln … in alle Richtungen und Gefühlslagen. Wundervoll und herausfordernd zugleich wird es in Wellen um dich herum schwappen, das Leben mit Kind – da ist jeder hilfreiche und kreative Tipp Gold wert. Von der ersten Beikost bis zur Kunst, auch als Eltern noch ein Paar zu bleiben, enthält unsere Liste liebevolle Hinweise und wertvolle Infos rund um die 10 Dinge, mit denen du dich als frischegebackene Mama auf jeden Fall vertraut machen solltest.[/vc_column_text]

1. Umzug

Der natürliche Reflex – bald kommt noch ein „Mitbewohner“ dazu … wir brauchen mehr Platz! Wirklich? Unser Tipp: Nicht stressen (lassen). Du wohnst bisher nicht in einer Sardinenbüchse? Dann reicht der Platz auch nach der Geburt erst mal gut und gerne für dich, deinen Partner und das Baby. Bloß nichts überstürzen. Vor allem im ersten Lebensjahr gibt es nur wenig in Bezug auf ein Baby, das zu Hause spürbar mehr Platz in Anspruch nimmt. Das Beistell- oder ein freistehendes Kinderbett, die Wickelkommode sowie entweder ein Waschbecken, eine Duschkabine oder Badewanne, die geräumig genug sind für eine Babybadewanne oder das Baden des Kindes an sich – super. Bevor dein Kind nicht anfängt zu laufen oder ein größeres Bett benötigt, reicht deine bisherige Wohnsituation also erst mal völlig aus für den Einzug des neuen Mini-Mitbewohners.

2. Wochenbett

Schlafen, schlafen, schlafen – unser bester Tipp für dich in dieser ersten Zeit der Regeneration direkt nach der Geburt. Dein Kind stundenlang fasziniert und verliebt ansehen natürlich auch. Daneben und abgesehen vom Füttern darfst und sollst du dir aber in diesen ersten Tagen vor allem eines gönnen – Schlaf, Entspannung, Ruhe. Bleib‘ bequem liegen, so oft es dein Nachwuchs und das Drumherum erlauben; dein Rücken und dein Beckenboden haben die Auszeit verdient. Ab und zu mal aufstehen, kurz an die frische Luft oder zumindest unter die Dusche und an den Frühstückstisch – alles gut und schön. Schone dich trotzdem so viel es geht in der Wochenbett-Phase, die neu gesammelte Kraft und Energie brauchst du noch oft genug.

3. Nachsorge-Hebamme

Keine Sorge – die Geburt deines Kindes ist nicht auch gleich der Startschuss für den Beginn der „Super-Mutterschaft“ – will heißen, dass du auf keinen Fall von einem auf den anderen Moment alles in Sachen Mutterdasein wissen und alleine können und machen musst. Gerade für die erste, emotional so intensive und körperlich anstrengende Zeit nach der Geburt steht dir eine Nachsorge-Hebamme zur Verfügung. Dies kann die Hebamme sein, die dich schon während deiner Schwangerschaft begleitet hat, aber auch eine nachträglich hinzugezogene Hebamme. Ihre Aufgabe: dir/euch mit Rat und Tat zur Seite stehen bzgl. aller Fragen, Unsicherheiten sowie „Dos & don’ts“ rund um das Neugeborene.

4. Geburtsurkunde beantragen

Etwas abseits der emotionalen Höhenflüge rund um die Geburt des neuen Erdenbürgers, aber dennoch wichtig – einige Formalitäten. Dazu gehört u. a. die Beantragung der Geburtsurkunde für dein Kind. Sowohl Elterngeld als auch Kindergeld kannst du bspw. nur mit ihr beantragen. Teilweise wird das Dokument bereits im Krankenhaus ausgestellt, ansonsten dann beim Standesamt.

5. Schlaf des Kindes

Ein bisschen wie die Lotterie ist es, das zu erwartende Schlafverhalten deines Babys und dennoch – es kommt, wie es kommt. Manche Babys schlafen ab der Geburt relativ ruhig und lange durch, andere wollen viel herumgetragen werden und sind häufig wach. Vorbereiten kannst du dich darauf kaum, außer durch deine heruntergeschraubte Erwartungshaltung – mach dich auf alles gefasst und freu dich, wenn es am Ende entspannter ist als erwartet. Und nicht vergessen – auch unruhige Schlafphasen gehen vorbei. Was den Schlafort angeht: etliche Möglichkeiten, genauso viele individuelle Präferenzen. Von Elternbett über Beistellbett bis hin zu Babys eigenem Bett – ihr werdet über Zeit herausfinden, welche Option für Euch und den Schlafrhythmus deines Kindes die aktuell optimale Lösung ist. Bleib‘ hier offen und flexibel und vor allem aufmerksam gegenüber den Bedürfnissen deines Kindes und deinem eigenen Mutterinstinkt bzw. Sicherheitsbedürfnis.

6. Stillen

Eure Optionen – es kann super laufen, es kann auch erst mal frustrierend sein oder sogar überhaupt nicht klappen. Egal wie – lass dich nicht entmutigen oder frustrieren. Jeder weibliche Körper ist anders, nicht bei jeder neuen Mutter schießt die Milch sofort oder ausreichend ein, nicht jedes Baby mag oder akzeptiert die Brust. Vielleicht möchtest du auch gar nicht stillen oder du willst von Anfang an zufüttern oder relativ früh abstillen (z. B. weil es für dich zurück in den Job geht). Wichtig ist ganz besonders, auch auf die Bedürfnisse deines Kindes zu achten, lass dich beraten von deiner Hebamme oder deinem Arzt und sei vor allem geduldig mit deinem Milcheinschuss und dem Annehmen der Brust durch dein Baby. Auch beim Stillen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und sich bei diesem Thema Unterstützung holen ist genauso richtig und wichtig wie die eventuelle Erkenntnis, dass es vielleicht doch eher die Flasche sein wird, wenn es mit dem Stillen eben einfach nicht klappt. Hauptsache, dein Kind bekommt alle wichtigen Nährstoffe und regelmäßig genug zu essen.

7. Schnuller

Für die einen hui, für die anderen pfui – in Sachen Schnuller und dessen Vor- und Nachteile gibt es viele Meinungen. „Richtig“ angewendet musst du keinerlei Bedenken haben, dass sich der Gebrauch eines Schnullers schlecht auf das Gebiss deines Kindes auswirkt, wichtig ist definitiv die Wahl eines gesundheitlich unbedenklichen Materials und klar, auch Hersteller, Formen und Farben gibt es ausreichend. Versuch‘ gerne, dein Kind zunächst ohne Schnuller einschlafen zu lassen bzw. es in quengeligen Phasen auch ohne Nucki zu beruhigen – wenn alle Stricke reißen, kann der Nucki immer noch zu Hilfe genommen werden.

8. Beikost

Endlich! Oder: Schon? Die einen sehnen den Tag seit Monaten herbei, die anderen wünschen ihn noch weit in die Zukunft – der Moment, in dem das Kind statt Brust oder Flasche auf einmal „mehr“ will. Etwas „Richtiges“ essen, feste(re) Nahrung: Los geht es mit Beikost in Form von Brei – einer der ersten Meilensteine in der Entwicklung deines Babys. Für dich als Mama bedeutet das – vor allem, wenn du bis dato ausschließlich oder hauptsächlich stillst – sowohl mehr Freiheit und Unabhängigkeit als auch schrittweises Abnabeln. Loslösen von einem sehr innigen Ritual, einzigartig zwischen dir und deinem Kind. Optionen und Kombinationen gibt es genug, hier geht probieren über verrückt machen lassen. Stillen, Flaschenmilch, Brei, Fingerfood … alles geht, nichts muss – einfach schauen, was der Nachwuchs mitmacht und will (so lange gesund und altersgerecht), ihr pendelt euch da schon ein.

9. Paar-Zeit

Keine Frage – ihr seid plötzlich Eltern und die Welt dreht sich auf einmal genau entgegengesetzt. Andere Abläufe, Rhythmen, Bedürfnisse, Voraussetzungen … für euch und euer Neugeborenes. Ihr schlüpft in neue Rollen, ausreichend Schlaf hat Seltenheitswert, mal liegen die Nerven blank, mal explodieren die Glückshormontanks. Trotz allem Elterndasein seid ihr aber nach wie vor auch noch ein Paar – Mann und Frau, die sich lieben, begehren, als beste Freunde zur Seite stehen, gegenseitig zuhören, gemeinsam Freizeit verbringen, Hobbies nachgehen, aneinander anlehnen, Zärtlichkeit spüren. Bewahrt euch bei allem Eltern-Modus immer auch kleine Inseln im Alltag, in denen ihr – und wenn es nur für einige Minuten oder Stunden ist – voll und ganz Paar seid. Ein gemeinsames Bad, ein ausgiebiges Frühstück, ein Sonnenbad auf dem Balkon, ein Filme-Abend, vielleicht sogar ein Abendessen oder Kino-Besuch auswärts. Selbst ein liebes Wort zwischen Tür und Angel, ein aufmerksamer Zettel am Spiegel, eine ausgiebige Umarmung und ein offenes Ohr füreinander bewirken manchmal wahre Wunder mitten in einem ganz neuen Alltag, in dem ihr auf einmal beides seid – liebende Eltern und Liebespaar.

10. Mama-sein nervt auch manchmal/ Erholung gönnen

Entwarnung – du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn deine Nerven oder Geduld gefühlt auch mal blank liegen, besonders während der anfänglichen Umstellung auf ein Leben mit Baby. Der Wechsel hin zu einem Leben mit einem Baby, das rund um die Uhr auf dich angewiesen ist, ist kein Pappenstiel. Aller Vorbereitung zum Trotz, selbst mit allen guten Ratschlägen, Tipps und viel Unterstützung von Partner, Familie und Freunden ist vor allem die erste Zeit mit einem Neugeborenen eine Herausforderung, die zweifellos auch mal an den eigenen Kräften, Nerven und der Geduld zerrt. Sei offen für diese Zeit der Eingewöhnung, des sich aufeinander Einstellens, finde einen gemeinsamen Rhythmus mit deinem Kind und gönne dir, wann immer möglich, kleine Ruhepausen und Auszeiten – und sei es „nur“ für eine Tasse Tee am Morgen, eine heiße Dusche zwischendurch, ein kurzes Telefonat mit einem lieben Menschen oder ganz einfach ein kurzes Nickerchen zum Kraft tanken.

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