Twitter
Google plus
Facebook
Vimeo
Pinterest
pinke maedchen babyparty

Das Baby kommt, die Party folgt – die Baby-Party

Baby-Party, Pinkel-Party, Baby Shower … ja, was denn nun? Alles das Gleiche? Oder gibt es Unterschiede? Gehört hast du davon bestimmt schon mal – wir gehen dem Trend der Baby Shower auf den Grund und geben erste Antworten zu folgenden brennenden Fragen:

Die Baby Shower – was feiern wir hier eigentlich?

Sobald die Monate der Schwangerschaft, das Warten und Vorfreuen mit dem baldigen Geburtstermin langsam zu Ende gehen, kommt der große Auftritt der Baby Shower: eine Feier zu Ehren des ungeborenen Lebens und der werdenden Mutter. Klingt doch super! Lust bekommen? Nehmen wir mal an, du hättest auch gern so eine Sause – hier erfährst Du, worum es dabei geht:

Der Brauch kommt ursprünglich aus Nordamerika und heißt im Englischen tatsächlich Baby Shower. „Shower“, weil du als Bald-Mama von den Gästen mit allerhand Aufmerksamkeit und Geschenken für dein Baby überhäuft wirst … es „regnet“ also Präsente und herzlich-warme Wünsche – ein ähnliches Gefühl wie bei einer wohlig-entspannenden Dusche (Dusche = Shower).

Anderswo seit langem weit verbreitet, wird die Schwangerschaft jetzt also auch hierzulande immer öfter zum Anlass genommen, Mama und Baby schon vor der Geburt zu feiern. Gemeinsam erlebte Vorfreude, Ermutigungen, ein Get-together mit lieben Menschen sowie gesellige Spiele und gutes Essen gehören demnach zu einer erfolgreichen Baby Shower.

Baby Shower, Pinkel-Party, Baby-Party – was ist was?

Und was ist nun mit Baby-Party und Pinkel-Party? Alles eins oder etwa doch nicht? In Anlehnung an die ursprüngliche Bezeichnung Baby Shower hat sich bei uns der etwas einfachere Begriff der Baby-Party eingebürgert. Im Grunde ist beides dasselbe, obwohl die Baby-Party, so wie sie hier gefeiert wird, teilweise erst nach der Geburt stattfindet. Warum? Manche finden eben, dass der Grund für die Party – das Neugeborene – ja jetzt endlich auf der Welt ist und „mitfeiern“ kann bzw. nun endlich für alle sicht- und be“greif“bar das Zentrum der Aufmerksamkeit und guten Wünsche ist.

So unterschiedlich der Zeitpunkt für die Feier vielerorts ist, so sehr variieren auch die Bezeichnungen für den Brauch. Von „Pissparty“, „Pullerschoppen“ und „Püschbier“ bis hin zu „Bäumchenstellen“, „Kindskiek“ und „Baasche wäsche“ haben sich in Deutschland eine ganze Reihe von Begriffen eingebürgert. Zum Teil ist damit noch nicht mal das Gleiche gemeint. Ursprünglich feiern ja bei der Baby Shower nur weibliche Freunde und Familienmitglieder mit der Schwangeren. In angelehnten Versionen – gerade, wenn das Fest nach der Geburt stattfindet – werden auch gerne mal alle Verwandten, Freunde und Nachbarn eingeladen. Beim recht verbreiteten Begriff der Pinkel-Party begießen dann ausschließlich die Herren der Schöpfung das freudige Ereignis (solange die junge Mutter noch im Krankenhaus ist) – allen voran natürlich der Vater des Kindes mitsamt engsten Freunden, Brüdern, Vätern und teilweise sogar Kollegen.

Von wem für wen?

Natürlich kannst du deine Baby Shower auch selbst organisieren – dann schnapp dir auf jeden Fall ausreichend Unterstützung aus dem Freundes- und Familienkreis, damit Ihr die Party gemeinsam planen und ausrichten könnt. Eigentlich könntest du aber bei deinen Freundinnen, der Mama oder den engsten Kolleginnen auch einfach mal durch die Blume ein paar Hinweise darüber einstreuen, wie sehr du dich über eine solche Party freuen würdest.

Und wer weiß? Vielleicht planen die Mädels ja schon längst was! Die Baby Shower als Überraschungs-Party hat nämlich eine genauso lange Tradition wie das Fest selbst. Für dich hieße das: einfach entspannt zurücklehnen und die anderen machen lassen. Du trägst schließlich schon genug – Verantwortung … und Kugel vor dir her.
Trotzdem – feste Regeln gibt es hier keine! Und falls du dich viel mehr über ein Fest im Kreise der ganzen Familie und mit allen Freunden (und deren Nachwuchs) freuen würdest, dürfen definitiv auch männliche Gäste und Kinder eingeladen werden.

Auch für die Einladungen gibt es keine festen Regeln. Ob ganz simpel per Mail oder auf edlem Papier per Post … Hauptsache, die Gäste wissen rechtzeitig Bescheid und sind informiert über das Wo und Wie. Wenn die Party unter einem konkreten Motto steht und viel Wert auf schöne Details gelegt wird, können natürlich auch die Einladungen an die Thematik angelehnt werden.

Timing ist bekanntlich alles. Ein guter Anfang: Zwei Monate Vorlaufzeit sind in jedem Fall ein prima Puffer, um alle möglichen Themen anzugehen. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Wenn du es ganz genau wissen willst: Das Internet spuckt geduldig und kostenlos ausführliche Check-Listen zum Abhaken für jede Art der Party aus. Ansonsten – einfach nicht stressen lassen, auch eine simple Feier ohne viel Schnickschnack, dafür mit viel Liebe, Ruhe und Zeit füreinander kann schöner sein als das pompöseste Fest.

Tipp: Vorab mit den anderen Mit-Organisatoren persönlich treffen. Beim gemeinsamen Brainstorming mit Anderen poppen oft viele kreative Ideen und ungeahnte, willkommene Unterstützung von vielen Seiten auf.

Auf los geht’s los. Egal ob vor oder nach der Geburt, zu einer Baby Shower bzw. Baby Party gehören auf jeden Fall: viel Spaß, leckere Snacks und ein bunter Gabentisch.
Du wünschst dir etwas ganz Bestimmtes für dein Baby? Vielleicht sogar eine Anschaffung, die für dich selbst nicht im Budget ist? Vielleicht wollen ja ein paar Gäste zusammenlegen – fragen kostet schließlich nichts. Und ein paar dezente Hinweise darauf, wovon du schon genug hast bzw. was stattdessen noch im Kinderzimmer fehlt, verhindert auch, dass sich am Ende nur bergeweise Strampler auf dem Gabentisch stapeln, aber der Buggy fehlt.

Davon abgesehen sind der Fantasie beim Thema Geschenke – von praktischer Windeltorte über diverse Baby-Möbel-/Ausstattung bis hin zu dekorativem Chi-Chi – keine Grenzen gesetzt. Die Baby Shower hat schließlich auch den Sinn und Zweck, dich mit allem rund ums Baby zu versorgen, so dass bei Ankunft des neuen Erdenbewohners alles parat ist. Eine wirklich schöne Idee, oder?! So oder so: Ob große Gemeinschaftsgeschenke oder kleine, feine Aufmerksamkeiten … einfach vorher nochmal überlegen, was du jetzt gut brauchen könntest und die Info an die (Mit-)Organisatoren weitergeben. Eine Überlegung wert: Etwas entspannend-verwöhnendes für dich selbst ist prima für die Momente, in denen du mal eine kleine Pause von deinem süßen Fratz brauchst. Keine Frage – jedes Präsent, dass mit Bedacht ausgewählt wurde und von Herzen kommt, trifft garantiert ins Schwarze.

Entspannend, kurzweilig, witzig soll sie sein, die perfekte Baby Shower. Nichts leichter als das? Aber sicher! Kreative Spiele und Aktionen rund ums Thema Baby gibt es zuhauf: Ratespiele (Babys Geschlecht, Umfang des Mama-Bauches), Klopapierwindeln wickeln, Strampler bemalen, Baby-Produkte erfühlen, Fläschchen auf Ex trinken, „Wonach schmeckt’s?“ und, und, und – das Netz ist voll mit lustigen Ideen.

Und das Essen bei der Party? Wenig Arbeit, großer Appetit … hier sind simple, aber raffinierte Fingerfood-Snacks die beste Wahl. Tapas, Schnittchen oder ein süßes Buffet mit Muffins und mundgerechtem Kuchen lassen sich schnell und unkompliziert zaubern. Vielleicht können Verwandte und Freunde ja sogar etwas Selbstgemachtes beisteuern. Das Schöne am Buffet: Jeder kann sich jeder im Vorbeigehen einen Happen nehmen und sich dann wieder mit voller Aufmerksamkeit dir und den anderen Gästen widmen.

Nicht vergessen: Eine Baby Shower bzw. Party ist besonders für dich ein ganz außergewöhnliches und auch einmaliges Erlebnis, das sich so nicht wiederholen lässt. Deshalb auf jeden Fall einen Fotografen ernennen, der viele Fotos machen kann von den Spielen, den kleinen herzlichen Momenten zwischendurch und natürlich von dir im Kreise deiner Lieben.

Witzige Idee: Besorge ein paar Einweg-Kameras, verteile sie im Raum und ermutige die Gäste, zwischendurch Schnappschüsse zu machen vom Party-Geschehen – so ergeben sich besonders lustige und schöne Momentaufnahmen, die es garantiert ins Baby-Album oder an die Wand schaffen.