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8. März Kalender Geburt

Wie Geburtstermin deines Babys errechnen?

Die vielleicht wichtigste Frage für dich, sobald klar ist, dass du schwanger bist: Wann kommt das Baby? Hier hört man was von 9 Monaten, dort heißt es 40 Wochen … ja, was denn nun? Wenn schon, dann möchtest du es so genau wie möglich wissen – frau will schließlich vorbereitet sein. Wir helfen kurz und knackig rund ums Thema Geburtsterminrechner, Geburtstermin bzw. die Schwangerschaftswoche selbst berechnen:

So lange dauert die Schwangerschaft

Steht die Frage im Raum, wie lange eine reguläre Schwangerschaft dauert, lautet die Antwort meist ohne Zögern: Ist doch klar – 9 Monate. Sind damit aber nun 9 Kalendermonate gemeint? Oder wird gerechnet mit durchschnittlich 4 Wochen pro Monat? Wenn wir von letzterem ausgehen, wären dies demnach 36 Monate. Aber Moment mal … heißt es nicht auch, dass frau im Durchschnitt 40 Wochen schwanger ist?

Verwirrung entsteht eigentlich nur, weil es tatsächlich mehrere Methoden gibt, den ungefähren Entbindungstermin zu berechnen bzw. unterschiedliche Anfangsdaten, von denen aus berechnet wird. Dazu kommt, dass die meisten Frauen den exakten Zeitpunkt der Empfängnis nicht kennen oder diesen nur ungefähr eingrenzen können. Was meist eindeutig ist: der erste Tag der letzten Regelblutung und die individuelle Zyklus-Länge (Anzahl der Tage vom ersten Tag der Periode bis einschließlich des letzten Tages vor der nächsten Periode).

Geburtstermin berechnen ausgehend von der Regelblutung:

Bei einem regelmäßigen Zyklus mit 28 Tagen kannst du den Geburtstermin berechnen z. B. anhand der Naegele-Regel. Dabei zählst du zum ersten Tag deiner letzten Regelblutung sieben Tage plus ein Jahr dazu und ziehst dann wieder drei Monate ab – und schon hast du den etwaigen Geburtstermin:

Letzte Periode (z. B. 30.01.2017) + 7 Tage + 1 Jahr = 06.02.2018 – 3 Monate = 06.11.2017[/vc_column_text]

Geburtstermin berechnen ausgehend vom Zeugungsdatum:

Das ist schon einfacher – ziehe vom Datum der Empfängnis sieben Tage und drei Monate ab und rechne dann ein Jahr dazu. So ergibt sich eine Schwangerschaftsdauer von 267 Tagen.

Und hier wird es spannend: Bislang ging man davon aus, dass eine durchschnittliche Schwangerschaft 280 Tage dauert. Laut obiger Rechnung bzw. vor allem einer viel beachteten US-Studie des National Institute of Environmental Health Sciences zufolge sind es aber eher 268 Tage – also 38 Wochen und zwei Tage (ca. achteinhalb Monate). Natürlich gibt es bei jeder Schwangerschaft Schwankungen, so variiert die Dauer einer Schwangerschaft im Schnitt um ca. fünf Wochen (37 Tage) in beide Richtungen. Zumindest eines wurde durch die Studie klar: Die herkömmliche Berechnung des Geburtstermins führt – in den meisten Fällen – zu keinem besonders exakten Ergebnis.

Generell gilt: Der früheste Zeitpunkt für den Beginn einer Schwangerschaft ist 14 Tage nach der letzten Periode, also zum Zeitpunkt des nächsten Eisprungs. Je nach deiner persönlichen Zykluslänge variiert das konkrete Datum jedoch. Nach der Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium dauert die komplette Entwicklung deines Kindes noch ca. 38 Wochen. Plus die oben genannten 14 Tage (seit der letzten Periode) macht insgesamt ca. 40 Schwangerschaftswochen. Ausgehend von 30 bis 31 Tagen pro Monat kommst du damit auf ca. 9 Monate, bei Berechnung laut Mondkalender (28 Tage) auf 10 Monate Schwangerschaft.

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Termin bestimmen: Offen bleiben für den natürlichen Gang der Dinge

Laut der herkömmlichen“ Methode gilt als Faustregel für den zu erwartenden Geburtstermin: Beginn der letzten Periode plus 280 Tage.

Neue Studien hin oder her: Auf den Tag oder die Woche genau lässt sich ein Entbindungstermin generell nur schwer berechnen, denn jede Frau hat einen anderen Zyklus und auch jede Schwangerschaft entwickelt sich immer individuell. Den ungefähren Termin kannst du natürlich trotzdem eingrenzen – sowohl durch die genannten Berechnungsbeispiele als auch mit Hilfe eines sogenannten Schwangerschaftsrechners, der dir die Rechnerei von Hand abnimmt.

Ob Online-Geburtsterminrechner, Datum selbst ausrechnen oder dies dem Frauenarzt überlassen – bei allen Varianten gilt am Ende: Der tatsächliche Entbindungstermin kann abweichen vom ursprünglich errechneten Datum – häufig schwankt die natürliche Dauer der Schwangerschaft sogar ganz wesentlich von Frau zu Frau. Einfluss haben hier auch Faktoren wie dein Alter, das Gewicht des Babys (Frauen, die als Baby selbst schwer waren, sind länger schwanger) und ob du bereits eine lange Schwangerschaft hinter dir hast (dann dauert es diesmal vermutlich wieder länger). Diese Punkte sollten auch Ärzte beachten, bevor sie sich zu schnell dazu entschließen, eine Geburt einzuleiten oder einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Da der tatsächliche Geburtstermin also grundsätzlich um ein bis zwei Wochen in jede Richtung schwanken kann, heißt das für dich im Vorfeld:

  • Entspannt und ruhig bleiben – nicht unter Druck setzen (lassen) oder unsicher werden
  • Sei dir entspannt bewusst darüber, dass dein Baby sowohl einige Tage vor als auch nach dem ursprünglich berechneten Zeitpunkt zur Welt kommen kann – und dass beides völlig normal ist (bei spezifischen Beschwerden/Unregelmäßigkeiten natürlich an Arzt/Hebamme wenden)
  • Organisiere dich rechtzeitig während der Schwangerschaft und warte mit diversen Vorbereitungen nicht bis „Kurz vor knapp“, damit du dich beim Einsetzen der Wehen nicht überrumpelt fühlst (Planung: Geburtsvorbereitungskurs, Kinderzimmer einrichten, Elternzeit-Vertretung klären/Übergabe im Job, sonstige offene To-dos bearbeiten etc.)

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