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Privatsphäre Babyfotos hochladen teilen uploaden

Kinderfotos im Netz – Sichere Alternativen zu Social Media

Die süße Grimasse beim Sandkastenspiel, verknautschte Baby-Falten beim seligen Schlummern, der erste Schritt, das neue Outfit, Kuscheln mit Papa, Strahle-Grinsen für Mama, sogar der erste Schnappschuss nach der Geburt aus dem Kreissaal … auf Facebook, Instagram, Google+, YouTube und zahlreichen weiteren öffentlichen Plattformen sind sie inzwischen absoluter Alltag – Baby- und Kinderfotos, hochgeladen von Mama, Papa, einem Familienmitglied oder Freunden. Was auf den ersten Blick einfach nur süß ist und gleich etliche „Likes“ einbringt, kann auch eine Kehrseite haben. Denn auch wenn Junior noch nicht selbst entscheiden kann – gibt es nicht auch für das Kind Rechte zur Wahrung der Privatsphäre? Ist es in der heutigen Zeit nicht sogar die Pflicht der Eltern, darauf zu achten, dass das Gesicht des Nachwuchses nicht für alle Welt sichtbar im Internet herumschwirrt?

Überlegst du auch, ob und welche Fotos von deinem Nachwuchs du öffentlich teilen sollst bzw. kannst und wenn ja, warum und vor allem wo? Wenn dir vor allem die schnelle Verfügbarkeit von bezaubernden Schnappschüssen für Familie und enge Freunde wichtig ist, gibt es inzwischen wunderbare und sichere Alternativen – wir zeigen dir diese auf und sehen uns das Thema Kinderfotos im Netz mal genauer an:

Posten von Kinderfotos in sozialen Medien – ja oder nein?

Süße Kinderfotos teilen – na klar!

„Ist doch so süß“ … „Das machen doch alle so“ … „Was soll schon passieren?“ – viele begeisterte Socia-Media-Nutzer, allen voran versierte Familienblogger, finden zweifellos Argumente für das Veröffentlichen von Fotos (auch der eigenen Kinder) auf Plattformen, die für jeden zugänglich sind. Ob Planschbecken-Idylle oder Freizeitspaß … die Welt darf ruhig sehen, was für einen Wonneproppen man da zu Hause hat, das Netz soll schließlich keine kinderfreie Zone werden. Manche sind sogar überzeugt, Kinderfotos gehören dorthin – das Internet als Spiegelbild der Gesellschaft, und davon sind Kinder schließlich ein wesentlicher Teil.

Man könnte jedoch vermuten, dass bei diesem Ansatz allzu oft auch der elterliche Stolz überwiegt, teilweise gemischt mit einer Prise Geltungsbedürfnis oder unbewussten Vergleichen mit anderen. Der häufigste Grund scheint schlicht und einfach der Faktor Selbstdarstellung zu sein, die eigene Identifikation über die Kinder, Zustimmung (Likes, positive Kommentare) zu einem Bild bestärkt zudem das Selbstwertgefühl.

Was die Entwicklung der visuell geprägten sozialen Plattformen angeht, ist eines sehr deutlich: Die Veröffentlichung privater Schnappschüsse oder aufwendig arrangierter Momente für die Ewigkeit ist heute für die meisten so normal wie das Ein- und Ausatmen. Machen doch alle, warum nicht auch ich, ist doch nichts dabei. Oberflächlich betrachtet mag das stimmen und klar – ein strahlendes Kindergesicht oder witzige, fotografisch festgehaltene Alltags-Anekdoten erheitern Tante, beste Freundin und Bekannte … aber eben auch etliche Fremde … beim täglichen Scrollen und Liken.

Wie bei so vielen Themen gehen auch hier die Meinungen weit auseinander – und so gibt es auch die andere Seite:

Kinderfotos im Netz – auf keinen Fall!

Nach Erkenntnissen diverser offizieller Stellen solltest du vor allem Nacktfotos deines Kindes auf jeden Fall von öffentlichen Plattformen fernhalten – die mögliche oder sogar wahrscheinliche Nutzung solcher Inhalte v. a. durch pädophil veranlagte Menschen muss unbedingt vermieden werden. Denke immer daran: Sobald du ein Foto einmal ins Netz gestellt hast (ohne eingeschränkte Privatsphäre-Einstellungen), hast du keine Kontrolle mehr darüber, wer was damit macht. Gerade auf Facebook sind auch limitierte Sicht-Einstellungen nur bedingt wirksam, so lange nicht klar ist, wer in deinem persönlichen Umfeld ein Bild (und sei es aus lauter Begeisterung) wohin kopieren oder weiterleiten könnte.

Gute Tipps, wenn du Fotos deines Kindes unbedingt öffentlich posten willst:

Klare Zugangsbeschränkungen Privatsphäre-Einstellungen im jeweiligen Social-Media-Profil
Nur Bilder posten, auf denen das Kind von hinten zu sehen auf denen das Gesicht nicht erkennbar ist
Keine Nacktfotos veröffentlichen
Den Namen des Kindes nicht mit veröffentlichen

Gibt es Richtlinien?

Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat vor allem die Polizei Eltern bereits mehrfach dazu aufgerufen, Fotos ihrer Kinder nicht in sozialen Netzwerken wie bspw. Facebook zu posten. Konkrete Begründungen:

  • Was Eltern heute als süß empfinden, ist dem Kind vielleicht später einmal peinlich
  • Mögliche Folgen: Mobbing in der Schule/im sozialen Umfeld des Kindes; evtl. Nachteile im Karriere-Bereich durch peinliche/unpassende Kinderfotos (es kam sogar schon zu Klagen von Kindern gegen die Eltern)
  • Pädophil veranlagte Menschen bedienen sich erwiesenermaßen solcher Fotos und nutzen sie für ihre Zwecke bzw. veröffentlichen sie an anderer Stelle

Der eindeutige Appell an Eltern/Erziehungsberechtigte von Seiten der Polizei: „Auch Ihre Kinder haben eine Privatsphäre. Kinderfotos haben in sozialen Netzwerken grundsätzlich nichts zu suchen. Denn das Internet ‚vergisst‘ nichts.“

Auch hier wird wieder deutlich, wie unterschiedlich die Meinungen sind: Wo gefühlt etliche Menschen den Aufrufen der Polizei und deren Argumentation zustimmen, hagelt es doch auch bei diesem Thema Abwehrhaltungen – die Polizei sei realitätsfern in Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung des Alltags, da sei das ein oder andere Kinderfoto hier und da doch ganz normal und kaum zu vermeiden. Ob die Verfechter dieser Meinung es sich im Hinblick auf ihr eigenes, möglicherweise unreflektiertes Posting-Verhalten damit nur zu leichtmachen, sei dahingestellt.

Die Moral von der Geschichte? Ein offizielles Verbot (z. B. von Seiten der Polizei) für die Veröffentlichung von Kinderfotos im Internet gibt es nicht, v. a. aus oben genannten Gründen jedoch eine ernste und eindringliche Warnung an Eltern und weitere Personen, die solche Bilder posten.

Rechtlich gilt – wer das Sorgerecht für ein Kind hat, darf Bilder veröffentlichen. Das Urheber- und Medienrecht besagt: „Eltern sind die Sachverwalter der Rechte ihrer Kinder, entsprechend dürfen sie auch Fotos von ihnen im Internet veröffentlichen.“ Und trotzdem – auch Kinder (wie jeder Mensch) haben ein Recht am eigenen Bild. Gerade, wenn es um Fotos von Baby oder Kleinkindern geht, können diese aber natürlich noch nicht nach ihrer Meinung gefragt werden. Man geht aus von der notwendigen Einsichtsfähigkeit eines Kindes ab ca. dem 14. Lebensjahr, dementsprechend liegt das Recht am Kinderbild davor bei den Eltern. Hier ist also gesundes, aufmerksames Urteilsvermögen gefragt.

Wie sinnvoll bzw. ob das öffentliche Posten von Fotos deines Nachwuchses überhaupt ratsam ist, solltest du dir daher gründlich überlegen, vor allem vor dem Hintergrund der vermehrten polizeilichen Aufrufe und bedauerlicherweise ansteigender negativer Schlagzeilen zu diesem Thema.

Alternative zum Teilen von Kinderfotos unter Schutz der Privatsphäre

Tatsächlich gehen nach wie vor viele Eltern sehr unbedacht mit den Einstellungen zur Privatsphäre in sozialen Netzwerken um. Dabei ist es gar nicht so schwer, dort als Nutzer mit wenigen Klicks das eigene Profil so einzustellen, dass nur bestimmte (vertrauenswürdige) Personen konkrete Inhalte sehen können. Ohne entsprechende limitierende Profil-Einstellungen kann jeder andere Mensch auf der Welt mit Internet-Zugang deine veröffentlichten Fotos, Videos und sonstigen Inhalte ansehen, speichern und auch selbst weiterverbreiten.

Sicherheitseinstellungen und eingeschränkter Zugriff auf deine Social-Media-Profile hin oder her: Es gibt tatsächlich noch bessere – sehr einfache und sichere – Möglichkeiten, die Fotos deines Nachwuchses mit Familie und Freunden zu teilen. Schnappschüsse im Online-Profil als ewiges Erinnerungsstück – es geht auch anders:

bebino bringt die Tagebuchfunktion von Plattformen wie Facebook oder Instagram auf die nächste Ebene – sicher, privat, selektiv und informativ darfst du als Mama in deinem persönlichen bebino-Profil posten, was das Zeug hält. Das bebino-Konzept: Ein privates Online-Tagebuch für die Zeit der Schwangerschaft und das neue Leben mit Baby, angelehnt an die klassische Variante des Baby-Albums … nur eben online. Zweigeteilt in einen öffentlichen Bereich mit Tipps, Tricks und Ratgeber-Themen sowie einen privaten Bereich, der nur für dich und von dir sorgsam ausgewählte „Besucher“ einsehbar ist. Der klare Vorteil: Mit wenigen Klicks kannst du hier die gesamte Entwicklung deines Babys von den Schwangerschaftsmonaten bis hin zu den ersten Lebensjahren speichern. Inklusive ist auch ein medizinischer Bereich, in dem du Unterlagen zu Untersuchungen, Impfungen etc. archivieren und verwalten kannst – alles übersichtlich an einem Ort. Und das Schönste: Verwandte und Freunde dürfen hautnah und unkompliziert täglich Anteil haben am (Auf)Wachsen deines Kindes, ohne warten zu müssen, bis beim nächsten persönlichen Treffen stapelweise Fotos, Tagebücher und andere Unterlagen mitgeschleppt und durchgereicht werden.

Der besondere Clou bei bebino: Am ausschließlich privaten Teil deines bebino-Profils lässt du wirklich nur die Menschen teilhaben, die du konkret dazu einlädst. Diese dürfen dann ausgiebig mitfiebern und staunen über Ultraschallbilder, den Geburtsbericht, deine begleitenden Tagebucheinträge während der Schwangerschaft und allerhand Entwicklungsfortschritte deines Kindes nach der Geburt. Die kontinuierliche Gesichtsveränderung deines Babys, coole Sprüche, große und kleine Ereignisse, Pinnwandeinträge und viele weitere Features hält bebino für dich und deine Lieben bereit. Hier entscheidest du, wer am Leben deines Kindes teilhaben darf.

In der heutigen digitalen und schnelllebigen Zeit, in der die meisten von uns sowieso recht häufig am PC oder Laptop sitzen und auch schon Arztberichte per E-Mail versendet werden, kann das Einloggen bei bebino schnell zum willkommenen Alltagsritual werden. Ganz nach deinen persönlichen Vorstellungen gestaltest du dir hier deinen Baby-Bereich in absolut geschützter Privatsphäre. So bist du immer ganz nah am Puls der Entwicklung deines Kindes und kannst diese unkompliziert und schnell für die Ewigkeit festhalten – für dich und deine Lieben. Zum immer wieder anschauen, freuen, erweitern, nachlesen … ganz ohne vergilbte, eingerissene oder verloren gegangene Erinnerungsstücke … alles kompakt an einem Ort.