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bebino Tagebuch Schwangerschaftstagebuch

Schwangerschaft bekannt geben: Wann, wie, wo?

Der Test ist positiv, der Arzt gratuliert, die Glückshormone schwappen über – du bist schwanger. Nach den ersten Freudensprüngen im stillen Kämmerlein und sobald der Puls sich wieder auf Normal-Niveau senkt, stellt sich die Frage: Wer soll es wie, wann und wo erfahren? Eines vorweg: Es gibt keine richtige oder falsche Antwort. Vielleicht aber: feine Unterschiede in der Art der Verkündigung. Familie, Freunde, Kollegen, Chef … da ist teilweise Fingerspitzengefühl beim Wann und Wie gefragt. Nachfolgend findest du einige Überlegungen sowie bunte, witzige, süße, coole Ideen zum Bekanntmachen deiner Schwangerschaft.

Schwangerschaft bekannt geben – wo, wann, wem?

Wenn die frische Freude über den zu erwartenden Nachwuchs keine Grenzen kennt, heißt es trotzdem erstmal: Ruhe bewahren und Geduld haben. Genieße das kleine große Geheimnis die anfänglichen Wochen (bis ca. Ende erstes Trimester) zunächst für dich bzw. mit deinem Partner. Bekannterweise steht die Schwangerschaft vor allem in dieser ersten zarten Phase teilweise noch auf etwas wackeligen Füßen, daher das große Glück lieber nicht gleich in alle Welt rausposaunen, sondern noch ein wenig abwarten, bis sich alles entspannt und relativ sicher eingenistet hat.

Und dann? Für die meisten werdenden Mütter stehen die engste Familie und die vertrautesten Freunde ganz oben auf der Liste derer, die als erstes vom kommenden Nachwuchs erfahren sollen. Du weißt auf jeden Fall selbst am besten, wem aus deinem nächsten Umkreis du gleich zu Beginn von deiner Schwangerschaft erzählen willst und wem erst später, da gibt es keine Regeln. Unterscheiden solltest du dabei jedoch zwischen privatem und beruflichem Umfeld … mindestens in der Art und Weise des Verkündens, eventuell auch bzgl. des Zeitpunktes.

Für die Verkündung einer Schwangerschaft beim Arbeitgeber gibt es tatsächlich bestimmte Regeln und Vorgaben – einige (auch rechtliche) Infos sowie praktische Tipps zu diesem Thema findest du hier.

Frohe Botschaft für den Partner

Bevor es irgendjemand sonst erfährt, soll es vor allem einer wissen: dein Partner. Dass dieser die Info immer automatisch zeitgleich mit dir bekommt, ist allerdings auch (oft) ein Trugschluss. Er ist vielleicht nicht unbedingt mit dabei, sondern z. B. gerade bei der Arbeit. Oder du siehst bzw. sprichst ihn eben einfach erst Stunden, nachdem du selbst die frohe Botschaft erhalten hast, wieder. Wer es eher pragmatisch mag, verkündet die Neuigkeiten natürlich einfach frei heraus und ohne viel Schnickschnack. Falls du den Moment – gerade gegenüber dem Partner – allerdings ganz besonders gestalten willst, gibt es eine ganze Reihe kreativer Möglichkeiten … von witzig bis romantisch:

  • Die Klassiker (positiven Schwangerschaftstest oder Ultraschallbild hübsch verpacken und in ruhigem Moment übergeben; Bild kann z. B. auch auf Shirt oder Kissen gedruckt werden mit Spruch dazu)
  • Baby-Utensilien als Geschenk (Schühchen, Schnuller, Strampler … wenn dein Partner ein solches Präsent auspackt, dürfte der Groschen schnell fallen)
  • Für die Coolen („Kinderwagen-Führerschein“ selbst basteln mit Geburtstermin als Startdatum für die Schiebe-Berechtigung)
  • Kreative Collage (Bastele etwas als Poster oder in Bilderrahmen, z. B. mit dem Schwangerschaftstest, Ultraschallbild, Aufklebern, persönlichen Zeilen etc.)
  • Kühlschrank mit „typischem“ Essen füllen (Saure Gurken und Schokolade – vielleicht gar nicht das, wonach es dich gerade gelüstet, aber diese Stereotypen kennen selbst die meisten Männer und verstehen die Assoziation)
  • Obst oder Gemüse – liegt doch auf der Hand (Erbse oder Kirsche – lege ihm etwas in Hand, das in etwa die Größe deines Kindes zu diesem Zeitpunkt hat; erkläre ihm, dass sein Kind jetzt ungefähr so groß ist)
  • Ärztliches Attest (schon mal vorbauen mit Augenzwinkern – bastele ein Attest, auf dem du als Diagnose künftige emotionale und körperliche „Eigenheiten“ bzw. Veränderungen angibst, z. B. Gefühlsausbrüche, Übelkeit, Essensgelüste, nichts Schweres heben dürfen etc.)
  • Haushaltsbudget (um Neukalkulierung eures Budgets bitten, beim Zusammensitzen eine unerwartete große Anschaffung „beichten“, die in (…) Monaten geliefert wird)
verkünden Ultraschallbild Geschenk Überraschung schwanger

Die Anderen sollen es auch wissen – Kreative Botschaften von A bis Z

Was natürlich auch passieren kann, noch bevor du die Gelegenheit hast, deine Schwangerschaft selbst nach außen zu verkünden: Dein unmittelbares Umfeld merkt es dir schon vorab an. Hier die eine oder andere direkte oder indirekte Frage, dort ein prüfender Blick. Oder du fehlst aufgrund von Schwangerschaftsübelkeit o. ä. häufiger am Arbeitsplatz, sagst kurzfristig Treffen mit Familie und Freunden ab, trinkst im Beisein anderer plötzlich keinen Alkohol mehr und lässt die Finger von bestimmten Lebensmitteln. Aufmerksame Beobachter zählen da schnell eins und eins zusammen. In dem Fall – auch gut. Entweder du vermeidest – falls möglich – solche offensichtlichen Situationen oder bittest unerwartete Mitwisser, die Neuigkeiten für sich zu behalten … zumindest so lange, bis du selbst dich dazu entschließt, es der Welt mitzuteilen. Falls noch keiner was ahnt und du selbst kreativ werden kannst, gibt es etliche Varianten, das süße Geheimnis individuell zu enthüllen:

  • Lass Bilder sprechen – Foto: Du/und Partner, Babybauch, evtl. Geschwister oder Haustiere einbinden z. B. mit Karte, Poster oder Tafel und der Ankündigung darauf (es gibt zahlreiche Foto-Ideen für kreative Bildkompositionen im Netz; Motiv lässt sich z. B. digital oder per Post verschicken, online posten oder persönlich als Karte übergeben)
  • Süße Botschaft (z. B. Schokolinsen mit klarer Botschaft bedrucken lassen und bei Familie/Freunden verteilen – klappt auch beim Partner)
  • Post vom Storch (Kreative „Bestellbestätigung“ mit „Lieferdaten“ im Namen des Storchs z. B. an Großeltern senden)
  • Hoch, die Tassen (für alle Auserwählten eine Tasse vorbereiten, Tassenboden beschriften mit „Du wirst (Oma, Onkel, …)“ und dann zum Kaffeekränzchen einladen)
  • Bücher verschenken (ganz deutlicher Hinweis, wenn die zukünftigen Großeltern oder Paten ein typisches Kinderbuch oder konkrete Ratgeber geschenkt bekommen zur „Vorbereitung“)
  • Überraschung bei Familien- oder Geburtstagsfeier (bei großen Zusammentreffen gemeinsames Foto initiieren, Fotograf gibt Anweisung zum Lächeln, erst mit „Cheese“, dann z. B. mit „(…) ist schwanger!“- Überraschung vorprogrammiert … jetzt erst recht auf den Auslöser drücken und die verdutzten/freudigen Gesichter einfangen)
  • Foto-Shooting verschenken (leerer Bilderrahmen für Großeltern mit kreativer/witziger Text-Botschaft bzw. Gutschein für einen Fototermin nach dem Geburtstermin)
  • Mithilfe beim Möbelaufbau (E-Mail oder Brief an engste Familie und Freunde senden mit Bitte, an einem Datum in einigen Monaten/kurz vor Geburtstermin beim Möbelaufbau zu helfen – als Hinweis Aufbauanleitung für z. B. Babybett oder Wickeltisch dazulegen)

Natürlich gibt es noch etliche weitere sehr kreative, bunte, leise, witzige, einmalige Möglichkeiten, wie du bei deinen Lieben deine Schwangerschaft bekannt geben kannst. Lass dich auch inspirieren von Freunden, die die Botschaft schon verkündet haben oder recherchiere selbst nach konkreten Foto-Ideen, Text-Vorlagen etc. Oder du entwickelst eine ganz eigene Art, deine Schwangerschaft zu kommunizieren – vielleicht gibt es in Familie und Freundeskreis ja tolle Anknüpfungspunkte als Vorlage, irgendwelche „Insider“-Witze oder Anekdoten, auf die sich entsprechend aufbauen lässt. Eines ist klar: Egal, wie du sie verkündest, diese Nachricht wird für viele strahlende und vorfreudige Gesichter sorgen. Und dieses Gefühl des Mitfreuens und der Unterstützung um dich herum ist wirklich Gold wert. Zusätzlich kannst du deinen Partner, deine Familie oder deine Freunde zum bebino Schwangerschaftstagebuch hinzufügen. Auch hier gibt es eine süße Funktion, deine Schwangerschaft zu verkünden.

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